Was ist eigentlich (m)eine Komfortzone?

Was ist eigentlich (m)eine Komfortzone?

Warum ticken wir alle unterschiedlich?

Eine wichtige Funktion übernimmt hier unser Thalamus. Was ist das?

Er ist die Sammelstelle für alle Sinneseindrücke mit Ausnahme des Geruchssinns, die auf dem Weg zur Großhirnrinde hier umgeschaltet werden – also alle Eindrücke des Sehens, Hörens, Fühlens und der Temperatur- und Schmerzempfindung. Der Thalamus wird daher auch als „Tor zum Bewusstsein“ bezeichnet.

wikipedia (vom 19.08.2020)

Der Thalamus unterscheidet für uns unbewusst den ganzen Tag, ob wir Dinge kennen oder nicht kennen und ob diese als gefährlich oder ungefährlich eingestuft werden.

Welches Beispiel fällt dir dazu ein?

Als ich zum ersten Mal in einem Hochseilgarten war, hat mir mein Gehirn deutlich signalisiert – lass den Mist! 🙂 Was ist hier passiert?

Es war eine unbekannte Situation und diese wurde auch noch als sehr gefährlich eingestuft. Andere Menschen hatten mehr oder weniger Angst. Für die Guides war es Routine. Also ungefährlich und bekannt.

So können wir Menschen also die gleiche Situation völlig anders beurteilen.

Was ist die Komfortzone?

Die Komfortzone beschreibt also alle Dinge, die wir kennen und als ungefährlich einschätzen. Dort fühlen wir uns meistens sicher und wohl. So gibt es auch viele Paare, die “gerne” streiten, bzw. die Komfortzone so eingerichtet worden ist, dass das für die Paare normal ist. Eine Komfortzone muss also nicht immer positive sein. Trotzdem ist es “normal” für uns geworden und wir müssen uns nicht verändern.

Warum sollte ich nicht für immer in der Komfortzone bleiben?

Diese Frage kannst du nur für dich persönlich beantworten. Wenn du in deinem Leben wirklich weiterkommen und wachsen willst, musst du oft Dinge tun, die außerhalb deiner Komfortzone liegen.

Hierbei kommt das Thema Angst ins Spiel, wenn du dich diesen Ängsten bewusst stellst wirst du wachsen. Damit wächst auch deine Komfortzone und du fühlst dich besser und kannst mehr als vorher

Hoffentlich wird es nicht so schlimm wie es schon ist.

karl valentin

Woher kommen die Ängste?

Die meisten Ängste kommen aus deinem limbischen Gehirn. Das ist der Teil in uns, der uns vor Gefahren schützen möchte. Du kennst sicherlich das Beispiel aus der Steinzeit. Als in der Steinzeit ein Säbelzahntiger um die Ecke bog, wurde sofort ein Alarm ausgelöst. Die meisten haben die Flucht ergriffen oder sich Tod gestellt – andere haben versucht zu kämpfen. Das limbische Gehirn war und ist also überlebenswichtig.

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Wieso fällt es uns heute immer noch so schwer?

Wir haben Angst zu versagen und Fehler zu machen.

Wir haben Angst vor Überanstrengung.

Wir haben Angst vor Ablehnung oder Ausgrenzung.

Egal aus welchen Motiven deine Ängste stammen, du bist blockiert und dein Energielevel sinkt. Kurzfristig wirst du das nicht spüren, doch langfristig wird der innerliche Frust steigen. Dein Alltag fühlt sich irgendwann monotoner und langweiliger an.

Warum sollte ich regelmäßig aus meiner Komfortzone?

Das erste Mal etwas aus voller Lebensfreude und Kreativität machen. Das ist wahre Freiheit.

timo pregler

Hier ein paar gute Gründe, die dafürsprechen:

  • Du lernst neue Dinge
  • Du stärkst dein Selbstwertgefühl
  • Du wirst mutiger
  • Du stärkst dein Selbstvertrauen
  • Du erweiterst deinen Horizont
  • Du steigerst dein Wissen
  • Dir wird es immer leichter fallen deine Komfortzone zu verlassen
  • Du entwickelst dich weiter

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Bevor du loslegst

Es gibt neben der Komfortzone die sogenannte Stresszone und eine Panikzone. Über die Komfortzone haben wir bereits ausführlich gesprochen.

Die Stresszone ist auf einer Ampel das gelbe Licht, während die Komfortzone grün ist. In der Stresszone befindest du dich, wenn du etwas machst, was Mut erfordert. Du fühlst dich nicht ganz so wohl und hast womöglich auch etwas Angst. Du kannst noch relativ gut klar denken und hast alles relativ gut unter Kontrolle.

Die Panikzone ist mit der roten Ampelfarbe vergleichbar. Hier bist du deutlich über deiner Grenze. Dein Körper macht sich deutlich bemerkbar. Du kannst nicht mehr klar denken und kannst es auch nicht mehr selbst steuern. Du spürst, dass du deutlich überfordert bist.

In diese Panikzone solltest du auf keinen Fall gehen. Am besten du machst diese Dinge niemals allein. Ein guter Freund, Coach oder Profi sollte dich hierbei unbedingt begleiten und unterstützen. Gehe deshalb immer nur in kleinen Schritten aus deiner Komfortzone. Gerade die ersten Male.

Tipps zur Umsetzung

  • Visualisiere dein Vorhaben positiv
  • Nutze Entspannungsübungen oder meditiere
  • Nutze die Energie der Gruppe oder deines Partners
  • Sprich offen aus wovor du Angst hast und fühle, ob das wirklich so schlimm ist “Worst-Case-Szenario”
  • Überlege dir was positiv passieren wird, wenn du es geschafft hast
  • Erstelle eine Bucketliste mit Dingen, die du noch probieren willst
  • Suche dir Menschen, Mentoren, Coaches, Gleichgesinnte
  • Mache dir einen konkreten Plan
  • Gönne dir eine persönliche Belohnung, wenn du dein Ziel erreicht hast
  • Erlaube dir auch mal “ver-rückt” zu sein
  • Fang direkt an mit dem ersten kleinen Schritt = TU ES!

Fazit

Es lohnt sich aus der eigenen Komfortzone auszubrechen regelmäßig, ohne dabei zu übertreiben. Wie du das machst, ist dir selbst überlassen. Wichtig ist, dass nur du etwas verändern kannst, wenn du dich aktiv deiner Angst stellst.

Wie sind deine Gedanken hierzu?

Was schiebst du schon länger auf und was hält dich davon ab?

Wann hast du dich das letzte Mal aktiv aus der Komfortzone erfolgreich gewagt?

Wie hast du es geschafft?

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Herzliche Grüße

Dein Timo

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  1. Mona

    Super interessant!

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